Archive for October, 2007

Oct 30 2007

Trojaner – dem BKA sein neues Spielzeug

oder auch nicht, am kommenden Samstag kann man sich nochmal beteiligen an Demonstrationen die dann Bunedsweit stattfinden.

ein schönes Plakat – diesmal “kindgerecht” aufbereitet – hat der AK Vorrat auch gemacht

AK Vorrat Plakat

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Oct 29 2007

Schwarzfahren aber Richtig

Published by Jens Rieger under Bahn, Tagespolitik, eigenes

Nach einigen Fragen hier nochmal mein konkreter Vorschlag im Falle des Falles.

Solltet ihr einmal Schwarz fahren, oder ein Schaffner, Kontrolleur oder “Service”Mitarbeiter derÜberzeugung sein das ihr, oder jemand neben euch das tut sind ein paar Verhaltensregeln ganz gut.

  • Schwarzfahren, oder Fahren ohne Fahrschein ist keine Straftat
  • das Knöllchen ist keine Strafe und keine Ordnunsgwidrikeit,
    es ist ein “erhöhtes Beförderungsentgelt” von eben mind. 40 Euro

    • in diesem Zusammenhang, solltet ihr falls ihr Schwarz gefahren seid, 40 Euro überweisen, und nicht wie auf dem Zettel oft angegeben 40 Euro plus 9,9 und an einem Schalter womöglich nochmal 7 Euro …
      die 9,9 sind quasi für einen Anschlussfahrschein nach der nächsten Statio, da unterstellt die Bahn euch das ihr da aussteigen wolltet und damit einen Anschlussfahrschein benötigt … mit einem kleinen Schreiben solltet ihr zumindest bei 40 Euro bleiben. Alles andere halte ich für sehr sehr Fragwürdig und könnte mir Vorstellen das diese Praxis auch eher Rechtswidrig von Seiten der DB ist
  1. und wichtigste Regel,
    NIEMALS BAR UND SOFORT ZAHLEN
    .. nicht weil die Bahnmitarbeiter so unzuverlässig sind, nein … solltet ihr bezahlt haben und meinen das es ungerecht ist, das ein Irrtum vorliegt oder ähnliches werdet ihr euer Geld höchstwahrscheinlich nicht wieder sehen. Wenn ihr ganz viel Glück habt bekommt ihr einen Gutschein – davon würde ich aber nicht ausgehen.
  2. zweitwichtigste Regel …
    lasst betroffene Menschen nicht alleine … insbesondere dann nicht wenn Sie unter Umständen fälschlich belangt werden.
  3. habt ihr nur eine Dauerkarte oder Monatskarte vergessen (persönliche)
    dann schickt selber direkt eine Kopie an die auf dem “Knöllchen” angegebene Adresse, mit einem kurzen Schreiben das es euch leid tut (und das tut es sicherlich) und ihr die Sache damit als erledigt betrachtet – damit spart ihr mind. 7 Euro die ihr sonst am Schalter als “Gebühr” zahlen müsstet.
  4. seit Juli 2007 kann man (zumind. in Baden Württemberg) keine Fahrscheine im Regionalverkehr mehr erwerben. Sollte einmal ein Automat defekt sein, bekommt man dennoch das Knöllchen (ACHTUNG auf eben diesen Automaten-Problem-Vermerk bestehen!) und soll dann einen Brief schreiben, da wird der Vorgang dann geprüft …
    1. Aber Achtung, akzeptiert der Automat nur passend Geld, solltet ihr das Recht auch auf eurer Seite haben, da die Bahn dann ja nicht “korrekt rausgeben” kann. Sie ist verpflichtet Euro anzunehmen – wenn sie es mit Automaten stellvertretend für Mitarbeiter macht, der Bahn ihre Entscheidung
      (das gilt natürlich nicht für einen 2 Euro Fahrschein den man mit 50 Euro bezahlen will …
  5. habt ihr triftige Gründe ohne Fahrschein zu sei, dann würde ich immer einen höflichen Brief an die angegebene Adresse schicken … ein ganz klein wenig erklären wie es dazu kam, das es einem bestimmt leid tut … danach den regulären Fahrpreis überweisen (Anstatt der 40 Euro plus 9,9 Euro) und mit besten Grüßen erklären das damit die Sache für einen geklärt ist.
    Ihr solltet gute Chancen haben
  6. Bei einer Nacherhebung, so nennt das die Bahn, im Fernverkehr sollte man darauf bestehen das nicht der Bordpreis berechnet wird. Das ist standartmässig einprogrammiert. Fernverkehr sind laut Bahn nur ICE Sprinter, ICE, IC, D .. es kommt im Fernverkehr eben nicht auf gefahrene Kilometer an, sondern auf die Zug Gattung / Art
  7. Einen Fahrschein nur für eine Teilstrecke (nach-) zu lösen und sich geschickt früh Kontrollieren zu lassen ist natürlich illegal und kann auch auffliegen.

Natürlich solltet ihr immer höflich sein.

Die Bahn ist halt eine riesige Firma, Gewinnorientiert. Sie entwickelt Strategien zur Nutzen und Gewinnoptmierung … Sie als Fahrgast sollten das auch tun.

natürlich ist dies keine Rechtsberatung oder Erfolgsgarantie, es sind eben Erfahrungswerte von vielen Tausend Bahnkilometern …

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Oct 29 2007

Der AAV und seine letzte Bahn

neulich ist es mal ganz anders passiert. Nicht die Deutsche Bahn sondern der Augsburger Verkehrs Verbund (AAV) spielte mir einen Streich.
Nein er kam nicht zu spät, zu früh. Ganze 2 Minuten und weg war die Tram – Straßenbahn .. damit habe ich meinen letzten Anschlusszug verpasst und musste wohl wieder zurück.
Eine Bahn fuhr noch zurück, vom Hauptbahnhof in Augsburg aus muss man ein ganzes Stück neben der Bahntrasse laufen. Es kam auch bald die Bahn und der Tramfahrer muss mich gesehen haben wie ich schnellstmöglichst zur Bahn eilte.
Ich kam an, 2 Sekunden vorher gingen die Lichter der Türautomatik aus, die Bahn stand noch ein paar Sekunden und weg war sie, die letzte Bahn. Danke AAV. Die Zahlreichen Flüche und dergleichen sind weniger Jugendfrei, deshalb lassen wir das jetzt so stehen.

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Oct 23 2007

EnBW und Al-Gore

also, da laden sie sich ein schönes Aushängeschild ein, der Stromkonzern EnBW und dann wollen se des Geheimhalten … oder zumindest die Berichterstattung darüber kontrollieren … näheres dazu, recht Neutral, fand ich bei Tagesschau.de …

mein Kritik Korrespondenz an EnBW sieht so aus,

Guten Tag,

Sie laden AL-Gore auf eine Ihrer Veranstaltung ein, neben zahlreichen Medienvertretern und geben an dass Al-Gore s Vortrag unter in Dts. der sog. “unter 3″ Regelung fallen soll …
damit müsste selbst die Anwesenheit von Al-Gore verheimlicht werden,

Ganz ehrlich, Sie laden einen Friedensnobelpreisträger ein damit er über Klimapolitik refferiert und dann wollen Sie eine Berichterstattung über ihn einschränken – wenn es ihnen nur irgendwie möglich wäre wahrscheinlich sogar verbieten

Shame on EnBW .
wirklich!
J.Rieger

ich kann jeden nur ermuntern sich anzuschließen!

—-

kleiner Nachtrag … Der 90 Minuten Vortrag lies sich  EnBW schlappe 140.000 Euro kosten und gleichzeitig kündigt der arme Konzern an, das die Strompreise steigen müssten … EnBW hat im Südwesten ein quasi Monopol … Info gefunden: hier

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Oct 23 2007

nochmals Bahn wahn die x.

hier der Brief im Original

Beschwerde und Anmerkungen,

Fahrt am 18.10.2007
mit Regionalverkehr von
Augsburg nach Freiburg
(über Ulm, Neustadt)
Abfahrt 16:35 (2x Umsteigen)
gepl. Ankunft 22:18

Fahrkarte ein Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke und 2 Tickets für Teilstrecken

Guten Tag,

  1. am 18.10.2007 fallen in Augsurg, mit einer Ausnahme alle Züge wegen Streik aus, obwohl der Streik bereits um 11.00 Uhr beigelegt war. Das stieß bei mir und vielen anderen auf großen Unmut gegenüber der DB.
  2. Ich war froh das mein Zug fuhr, allerdings schon in Augsburg mit arger Verspätung
  3. hatte ich extra noch ganz kurz zuvor auf den Internetseiten der Bahn unter Aktuell nachgesehen ob meine beabsichtigte Verbindung fährt. Das tat Sie, und wahrscheinlich wäre ich auch gut durchgekommen.
  4. hatte der Regionalexpress über eine halbe Stunde Verspätung, so dass ich den Anschlusszug (im Normalfall 28 min Zeit) nicht erreichte, denn dieser fuhr Planmässig.
  5. einen „Schaffner“ konnte ich im Zug nach Ulm nicht finden.
  6. Eine Alternative mit der Regionalbahn nach Freiburg zu kommen gab es dann ab 18:15 (Zugeinfahrt) nicht mehr
  7. Im Reisezentrum hatte man mich nach langen Anstehen, nachdem man mein Problem angehört hatte und trotz des Hinweises das ich Schwer Gehbehindert bin, einfach wieder rausgeschickt – obwohl ich mir sicher bin das die Dame im Reisezentrum mein „Problem“ auch hätte lösen können. – da ärgerte ich mich, konnte das aber noch verkraften – zumal mein Hauptproblem darin bestand nach Hause zu kommen.
  8. So bin ich dann an den Servicepoint, dort musste ich ersteinmal mein Ticket „Riedlingen- Herbertingen“ (KBS 755 ?) lösen, das ist das Teilstück welches nicht mit dem Scherwerbehindertenausweis und Wertmarke abgedeckt ist.
    Der Bahnmitarbeiter war nicht bereit sich vorher mein Problem auch nur anzuhören, obwohl es offensichtlich war auf welchem Weg ich unterwegs war (hatte mir ja einen Plan in Augsburg mit Datum und Kennnummer ausgedruckt)
  9. nachdem ich das Ticket dann hatte funktionierte alles gleich viel besser … ich hab mich gefragt was wohl passiert sollte ich mal in einer ähnliches Situation von Stuttgart nach Freiburg unterwegs sein (Extrembeispiel, da benötige ich kein (!) Einzelticket)
  10. Ich dachte nun könnte ich auf dem kürzesten Wege „mit dem Zug der mich mit der geringsten Verspätung“ ans Ziel bringt fahren. Und da wären sicher welche gefahren … musste ich nach Rücksprache mit einer Leitstelle (Telefon) nach Karlsruhe noch einmal extra Umsteigen und in Regionalzügen weiterfahren.
  11. Ich hab noch mal darauf hingewiesen das ich Schwerbehindert bin und nicht nach belieben überall warten, treppen rauf und runterlaufen kann und das ich dachte man würde mich doch mit „möglichst geringer Verspätung“ ans Ziel bringen.
  12. Durch die Verspätung war zu befürchten das ich die letzte Sinnvolle Busverbindung in Freiburg nach Hause verpasse.
  13. Trotz all der Hinweise und Proteste gab der Mitarbeiter am Serviceschalter zu verstehen das er nichts tun könnte, was ich ihm auch glaube, da ihm durch die Leitstelle am Telefon (trotz seiner Nachfrage) nur diese Option ermöglicht wurde.
    An Dieser Stelle ein Lob für diesen Engagierten Mitarbeiter, ich hab ihn als offen und „witzig“ erlebt. (ich glaube Schell hiess er)
  14. So bin ich Schlussendlich um 23:20 in Freiburg angekommen (gepl. Ankunft 23:14)
    ein Bus fuhr Glücklicherweise noch in Freiburg, auch wenn das schwieriger war …
    Die entstandene Mehrbelastung für ich hätte leicht verhindert werden können

    • Es gab von Ulm aus eine Verb. Die mich hätte um 22:15 ankommen lassen
    • Es gab auch eine Verbindung bei der ich led. 1 mal hätte umsteigen müssen
  15. In Ulm wurde ein Zug im Gleis gewechselt, und auf den Anschlagstafeln stand wiedersprüchliches Zeug, so musste ich – trotz eigentlich richtigen Zuges, der in Ulm „einfach“ umdeklariert wurde noch 2 mal Treppensteigen
    (Die Züge Gleis 3 und Gleis 6 wurden vertauscht, das Schild auf Gleis drei zeigte meinen richtigen Zug an)

Es tut mir leid das so schreiben zu müssen, und irgendwie kann ich mich auch heute noch darüber aufregen wie dieser Tag für mich gelaufen ist. Ich frage mich ernsthaft wie die Bahn sich so ein Verhalten gegenüber Schwerbehinderten erlauben kann …

Ich fahre die Strecke öfter (Augsburg Freiburg) und dies ist im Grunde nur einer von einer Reihe an Vorfällen ..

Ich erwarte ein Statement von Ihnen, und Kulanz

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Oct 22 2007

haben sie einen PKW

seien sie Vorsichtig, stellen Sie diesen Nicht in einer Einbahnstraße ab, sie gefährden Leib und Leben – ihnen wird umgehend Fristlos gekündigt – rechtfertigen Sie sich umgehend vor dem Lieben Gott!

Die Deutsche Bahn, kündigt 2 Mitarbeitern Fristlos weil diese von Ihrem Streikrecht gebraucht machten und anhielten – vielleicht nicht zufällig, aber sicher legitim – auf offener Strecke. Der Zug war leer. Leider war der Abschnitt nur Eingleisig … Die Bahn begründete die Fristlose Kündigung mit einer “Gefahr für Leib und Leben” oder eben mit dem “Notfall” Argument … alberner Mehdorn, respektive sein komischer Verein.

mehr dazu mal hier…

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Nachtrag: Eina Antwort auf eine Kritik an die DB wurde sinngemäß so kommentiert, das die Lokführer Aufgrund der Streiks gekündigt wurden – was imho heißen würde sie wurden nicht wegen einer Gefährdung (wie Unterstellt) sondern aus politischem Kalkül rausgeworfen – das passt zu dem Fadenscheinigen Grund

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