nun da den wenigsten der Zugang zu einem sogenannten Diplomatenpaß gewährt wird und man nur einen Paß 2. Klasse bekommt könnte man folgendes tun.
Vorab: Auf dem Reisepass werden seit November 2007 die Fingerabdrücke beider Zeigefinger digital gespeichert, zusätzlich ein Biometrisches Passbild.
Eins nach dem anderen, fangen wir beim Fingerabdruck an. Sicher gibt es Menschen deren Fingerabdrücke unbrauchbar sind – die bekommen natürlich trotzdem einen Paß. Ein erster Ansatz keinen Fingerabdruck im Paß zu haben wäre natürlich zum Zeitpunkt des Scans keine rauchbaren Fingerabdrücke der Zeigefinger zu haben.
Neben einer kleineren Brandblase würde sich an dieser Stelle Leim oder Kleister anbieten der in einer Dünnen schicht im Regelfall ein eher unbrauchbares Paßbild abgibt. Natürlich könnte man auch fiktive Fingerabdrücke aufsetzen .. wie man diese an seinen Zeigefinger bekommt kann man hier finden …
na ganz Ausgefuchst wäre natürlich noch eine MickiMousegrafik in das Digitalbild einzufügen, oder ähnliches.
Inwieweit das aber illegal ist, wie der genaue Ablauf bei unbrauchbaren Fingerscans ist kann ich nicht sagen.
Die Daten des Fingerabdrucks sollten wenn man allen Beteiligten (auch der privatwirtschaftlichen Firma die die Chips vermarktet) glauben schenken kann am Ende NUR auf dem Chip sein.
Das Paßbild, ist als solches – wie die Personenbezogenen Daten nur bei eurem Einwohnermeldeamt gespeichert. Nix BKA Großdatei – bis dato jedenfalls. Natürlich kann man sich so ein Bild auch selber machen, die Anforderungen an ein Biometrisches Passbild sind zwar relativ hoch (siehe dazu auch bei Wikipedia), lassen sich aber durchaus umsetzen. Das Größte Problem sollte die Belichtung in Zusammenhang mit der Ausleuchtung des Gesichts und dem eintönigen Hintergrund sein. Hab ich so gemacht, damit kann man dann natürlich auch wieder schöne Schwarzweißbilder abgeben (oder fast Schwarzweiß bilder im Reisepaß). Bei dem Nachbearbeiten kam mir natürlich der Gedanke was passiert eigentlich wenn ich jetzt die Proportionen ändere. Mein Gegenüber an der Meldebehörde dürfte das nicht Bemerken. Dies kann schon aus Prinzip bei unvorsichtigem Gebrauch von Grafiksoftware passieren, nämlich dann wenn die Breite und Höhe nicht relativ zueinander geändert werden um ein Bild auf die vorgeschrieben Größe zu bringen. Mann Könnte das Bild auch unschärfer machen ..
Für ein Reibungsloses Funktionieren von einer Gesichtserkennung sind diese Proportionen aber Maßgeblich!
Schlussendlich, den Chip, als Elekronisches Bauteil bekommt man entweder mit MikrowellenStrahlung oder extrem hohen Voltstößen, wie sie bei Elektroshockern vorkommoen, außer Betrieb gesetzt.
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Als letzte Bemerkung, alleine von der Logik her – dieses Ganze Brimborium um die neuen Merkmale ist Primär dazu gedacht euch als den Rechtmäßigen Passinhaber zu identifizieren. So könntet ihr mögl. Service wie kürzere Wartzeiten oder ähnliches bald nicht Nutzen. Denkbar wäre auch das Computergroßhändler mittelfristig ein solches Lesegerät benutzen, langfristig Diskotheken und Bars …
Natürlich können die mager verschlüsselten Daten (m.W. 64 Bit, wobei ein Teil davon eben über die Kenndaten des Ausweises läuft) irgendwann geknackt werden,
lange sollte das nicht dauern und dann hätte jeder in kleiner Reichweite Automatisch eure Paßdaten. (Ich bin mir nicht sicher ob Name etc. auf dem Chip gespeichert ist – ironischer Weise wäre ein Fehlen dieser Daten ein Plus an Sicherheit).
Rfid Lesegeräte sind noch eher im Industriellen/Gewerblichen Gebrauch zu finden, mittelfristig sollten sie aber auch für den Home User zur Verfügung stehen.
Solltet ihr ein verzerrtes Bild oder einen veränderten Fingerabdruck auf eurem Chip haben, dann schläggt eine mögliche Gesichtserkennung oder Fingererkennung immer (!!!) Alarm – ihr seid dann quasi per Automat nicht mehr ihr selber. Menschlich vielleicht lustig, aber am Flughafen in Ankara oder sonstwo auf der Welt nicht besonders “leicht zu vermitteln”.
Ob eine solche Manipulation Urkundenfälschung ist wage ich zu bezweifeln.
Fürs erste tuts vielleicht auch ein Vorläufiger Reisepass …