Oct
23
2007
also, da laden sie sich ein schönes Aushängeschild ein, der Stromkonzern EnBW und dann wollen se des Geheimhalten … oder zumindest die Berichterstattung darüber kontrollieren … näheres dazu, recht Neutral, fand ich bei Tagesschau.de …
mein Kritik Korrespondenz an EnBW sieht so aus,
Guten Tag,
Sie laden AL-Gore auf eine Ihrer Veranstaltung ein, neben zahlreichen Medienvertretern und geben an dass Al-Gore s Vortrag unter in Dts. der sog. “unter 3″ Regelung fallen soll …
damit müsste selbst die Anwesenheit von Al-Gore verheimlicht werden,
Ganz ehrlich, Sie laden einen Friedensnobelpreisträger ein damit er über Klimapolitik refferiert und dann wollen Sie eine Berichterstattung über ihn einschränken – wenn es ihnen nur irgendwie möglich wäre wahrscheinlich sogar verbieten
Shame on EnBW .
wirklich!
J.Rieger
ich kann jeden nur ermuntern sich anzuschließen!
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kleiner Nachtrag … Der 90 Minuten Vortrag lies sich EnBW schlappe 140.000 Euro kosten und gleichzeitig kündigt der arme Konzern an, das die Strompreise steigen müssten … EnBW hat im Südwesten ein quasi Monopol … Info gefunden: hier
Oct
23
2007
hier der Brief im Original
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Beschwerde und Anmerkungen,
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Fahrt am 18.10.2007
mit Regionalverkehr von
Augsburg nach Freiburg
(über Ulm, Neustadt)
Abfahrt 16:35 (2x Umsteigen)
gepl. Ankunft 22:18
Fahrkarte ein Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke und 2 Tickets für Teilstrecken
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Guten Tag,
- am 18.10.2007 fallen in Augsurg, mit einer Ausnahme alle Züge wegen Streik aus, obwohl der Streik bereits um 11.00 Uhr beigelegt war. Das stieß bei mir und vielen anderen auf großen Unmut gegenüber der DB.
- Ich war froh das mein Zug fuhr, allerdings schon in Augsburg mit arger Verspätung
- hatte ich extra noch ganz kurz zuvor auf den Internetseiten der Bahn unter Aktuell nachgesehen ob meine beabsichtigte Verbindung fährt. Das tat Sie, und wahrscheinlich wäre ich auch gut durchgekommen.
- hatte der Regionalexpress über eine halbe Stunde Verspätung, so dass ich den Anschlusszug (im Normalfall 28 min Zeit) nicht erreichte, denn dieser fuhr Planmässig.
- einen „Schaffner“ konnte ich im Zug nach Ulm nicht finden.
- Eine Alternative mit der Regionalbahn nach Freiburg zu kommen gab es dann ab 18:15 (Zugeinfahrt) nicht mehr
- Im Reisezentrum hatte man mich nach langen Anstehen, nachdem man mein Problem angehört hatte und trotz des Hinweises das ich Schwer Gehbehindert bin, einfach wieder rausgeschickt – obwohl ich mir sicher bin das die Dame im Reisezentrum mein „Problem“ auch hätte lösen können. – da ärgerte ich mich, konnte das aber noch verkraften – zumal mein Hauptproblem darin bestand nach Hause zu kommen.
- So bin ich dann an den Servicepoint, dort musste ich ersteinmal mein Ticket „Riedlingen- Herbertingen“ (KBS 755 ?) lösen, das ist das Teilstück welches nicht mit dem Scherwerbehindertenausweis und Wertmarke abgedeckt ist.
Der Bahnmitarbeiter war nicht bereit sich vorher mein Problem auch nur anzuhören, obwohl es offensichtlich war auf welchem Weg ich unterwegs war (hatte mir ja einen Plan in Augsburg mit Datum und Kennnummer ausgedruckt)
- nachdem ich das Ticket dann hatte funktionierte alles gleich viel besser … ich hab mich gefragt was wohl passiert sollte ich mal in einer ähnliches Situation von Stuttgart nach Freiburg unterwegs sein (Extrembeispiel, da benötige ich kein (!) Einzelticket)
- Ich dachte nun könnte ich auf dem kürzesten Wege „mit dem Zug der mich mit der geringsten Verspätung“ ans Ziel bringt fahren. Und da wären sicher welche gefahren … musste ich nach Rücksprache mit einer Leitstelle (Telefon) nach Karlsruhe noch einmal extra Umsteigen und in Regionalzügen weiterfahren.
- Ich hab noch mal darauf hingewiesen das ich Schwerbehindert bin und nicht nach belieben überall warten, treppen rauf und runterlaufen kann und das ich dachte man würde mich doch mit „möglichst geringer Verspätung“ ans Ziel bringen.
- Durch die Verspätung war zu befürchten das ich die letzte Sinnvolle Busverbindung in Freiburg nach Hause verpasse.
- Trotz all der Hinweise und Proteste gab der Mitarbeiter am Serviceschalter zu verstehen das er nichts tun könnte, was ich ihm auch glaube, da ihm durch die Leitstelle am Telefon (trotz seiner Nachfrage) nur diese Option ermöglicht wurde.
An Dieser Stelle ein Lob für diesen Engagierten Mitarbeiter, ich hab ihn als offen und „witzig“ erlebt. (ich glaube Schell hiess er)
- So bin ich Schlussendlich um 23:20 in Freiburg angekommen (gepl. Ankunft 23:14)
ein Bus fuhr Glücklicherweise noch in Freiburg, auch wenn das schwieriger war …
Die entstandene Mehrbelastung für ich hätte leicht verhindert werden können
- Es gab von Ulm aus eine Verb. Die mich hätte um 22:15 ankommen lassen
- Es gab auch eine Verbindung bei der ich led. 1 mal hätte umsteigen müssen
- In Ulm wurde ein Zug im Gleis gewechselt, und auf den Anschlagstafeln stand wiedersprüchliches Zeug, so musste ich – trotz eigentlich richtigen Zuges, der in Ulm „einfach“ umdeklariert wurde noch 2 mal Treppensteigen
(Die Züge Gleis 3 und Gleis 6 wurden vertauscht, das Schild auf Gleis drei zeigte meinen richtigen Zug an)
Es tut mir leid das so schreiben zu müssen, und irgendwie kann ich mich auch heute noch darüber aufregen wie dieser Tag für mich gelaufen ist. Ich frage mich ernsthaft wie die Bahn sich so ein Verhalten gegenüber Schwerbehinderten erlauben kann …
Ich fahre die Strecke öfter (Augsburg Freiburg) und dies ist im Grunde nur einer von einer Reihe an Vorfällen ..
Ich erwarte ein Statement von Ihnen, und Kulanz
Oct
22
2007
seien sie Vorsichtig, stellen Sie diesen Nicht in einer Einbahnstraße ab, sie gefährden Leib und Leben – ihnen wird umgehend Fristlos gekündigt – rechtfertigen Sie sich umgehend vor dem Lieben Gott!
Die Deutsche Bahn, kündigt 2 Mitarbeitern Fristlos weil diese von Ihrem Streikrecht gebraucht machten und anhielten – vielleicht nicht zufällig, aber sicher legitim – auf offener Strecke. Der Zug war leer. Leider war der Abschnitt nur Eingleisig … Die Bahn begründete die Fristlose Kündigung mit einer “Gefahr für Leib und Leben” oder eben mit dem “Notfall” Argument … alberner Mehdorn, respektive sein komischer Verein.
mehr dazu mal hier…
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Nachtrag: Eina Antwort auf eine Kritik an die DB wurde sinngemäß so kommentiert, das die Lokführer Aufgrund der Streiks gekündigt wurden – was imho heißen würde sie wurden nicht wegen einer Gefährdung (wie Unterstellt) sondern aus politischem Kalkül rausgeworfen – das passt zu dem Fadenscheinigen Grund