Apr
11
2008
vielleciht hatte der ein oder andere schonmal das Problem …
Bei Mozillas Email Client Thunderbird werden die Emails in sogenannten Mbox Dateien gespeichert, das sind Unix konforme Dateien ohne (!) Endung und für Windows benutzer normaler unter \Dokumente und Einstellungen\%USER%\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles\XYZXYZYXYZ.default\Mail zu finden.
Zu diesen Mbox Dateien gehören auch die msf Dateien, da wird gespeichert welche Dateien schon angesehen sind usw. Eine schöne Auflistung über die Dateien und deren Sinn bei Thunderbird findet man hier.
Durch irgendwelche Umstände habe ich jetzt zwar die Dateien gerettet kann sie aber nicht ordentlich mehr im Programm rekonstruieren, sei es durch einen Systemabsturz verursachtes Neuanlegen der Profile, sei es durch sonstwelche Umstände. Ich habe also jetzt alte Verzeichnisse und neue Verzeichnisse jeweils mit unterschiedlichem Inhalt. Den will ich nun Synchronisieren. Leider bietet Mozilla nicht an eigene Dateien zu importieren, weder Adressbücher, noch Emails oder sonst was - im gegensatz zu allen Microsoft Derivaten und ähnlichem.
Meine Lösung fand ich dann mit Mboxmerge - dazu benötigt man auch Python, beides kann man Kostenlos herunterladen. Dann die beschreibung gelesen und wunderbare Welt - ein kleines Problem gelöst.
Ich habe in Thunderbird selbst einen Ordner Archiv angelegt und diese noch leere Mboxdatei dann durch die Zusammengefügte mboxdatei ersetzt.
ACHTUNG - ich empfehle jedem vorher Thunderbird zu schließen und von allen Dateien an denen man werkelt Sicherheitskopien zu erstellen und erst nachdem man das neue Derivat umfangreich getestet hat, diese sicher zu löschen. By the way, empfehle ich natürlich jedem Seine Thunderbird Ordner in einem Sicheren Truecrypt Container zu lagern, und seine Emails mittels PGP mindestens zu signieren.
Apr
10
2008
Manchmal löst man im Alltag ein Problem was einen schon länger nervt.
Bei Yahoo ist es so, daß seit Monaten das Senden mit SSL auf Port 465 manchmal nicht funktioniert.
Besonders stutzig machte mich das manchmal, da war ich mir auch sicher das es nicht an mir lag. Gerade weil es manchmal ging und manchmal nicht. Nach kurzer Sucher fand ich hier eine Lösungsidee.
Es war im Grunde ein total einfacher Hack, ich habe den Server von smtp.mail.yahoo.de auf smtp.mail.yahoo.com umgestellt. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Für Yahoo ist es letztendlich unerheblich ob man den Deutschen oder sonsteinen Server nimmt.
Aufgrund der Größe von Yahoo sind es dann offensichtlich sogar tatsächlich andere Server. Der Benutzername bleibt immer gleich. Thunderbird wollte dann natürlich nochmal die Eingabe des Passwortes.
Eventuell könnte man so auch die Emailspeicherung bei der Vorratsdatenspeicherung umgehen, bin mir da aber nicht so sicher - je nachdem wie das technisch realisiert wird. Ob Provider schon die Daten “abfangen” oder ob erst der Emaildienstanbieter die Daten heraus rücken soll.
Mar
31
2008
Wir dürfen uns auf die kommende Datenschleuder des CCC freuen. Wo in der jetzigen 92′er Ausgabe noch ein Fingerprint von Wolfgang Schäuble zu finden ist, ist in der nächsten vielleicht eine Veröffentlichung der auf den Chips mancher Politiker gespeicherten Daten zu finden.
Ein gewitzter Experte der sich mit Laptop und Leser für einen Tag im Dachgartenrestaurant des Bundestages tummelt dürfte seine Freude haben.
Was man alles mit dem Fingerabdruck von Wolfgang Schäuble, oder jedes anderen machen könnte, da Diskutierten die Mitglieder von Gulli schon lange, das es mit einem Fingerschnipp möglich wäre an die Daten zu kommen wissen sie noch nicht.
Abwegig? Sicherlich nicht, wie die Tageschau meldet hat ein IT-Fachmann Namens Grunwald erfolgreich Daten aus einem Pass ausgelesen und einen anderen Chip damit beschrieben. Er brauchte dazu nicht mehr als einen Reisepaß, ein RFID Gerät und die Informationen zu dem verwendeten Standart. Den fand er gleich bei der Internationalen Luftfahrtorganisation, danach sei alles ohne Schwierigkeiten gegangen.
Die letzte Sicherheit die der RFID Chip im Reisepass damit zu bieten hat ist der sogenannte CSCA Verifizierungsschlüssel von Flexsecure, also ein Algorythmus der mittels der Software Flexitrust die Daten zertifiziert. (Siehe Pressemitteilung hier)
Sicher ist die Meldung von Tageschau schon alt, und RFDump und das OpenPCD Gerät schon mehr oder weniger bekannt, was aber der Experte des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie) sich hier im Rahmen der Cebit 08 oder hier so leistet ist schon frech. Es ist eben nicht nur ein “Schuhputzertrick” sondern nicht ohne wenn jemand einfach so mit meinen Daten spazieren gehen kann.
Ein bisschen sicher ist das ganze schon, wenn denn stimmt was auf der FAQ Seite des BSI behauptet wird.
Mar
29
2008
soso, mittlerweile sind 2 Jahre Wasser den Rhein heruntergeflossen da bekomme ich eine Rechnung der LEW. Der so sonderbar ökotollen Lechwerke. (Mittlerweile auch nur einer der Energie-Oligarchen, in diesem Falle der RWE)
Kleiner Hintergrund, vor Jahren wohnte ich einmal in Bayern, zwischen München und Augsburg. Dort bezog ich Strom von den Lechwerken, damals als Regionalen - nicht ganz so “bösen” Anbieter. Wieviel Natürlichkeit vom Lech dank der Lechwerke übrig ist, davon mag sich jeder selbst sein Urteil bilden.
Die Lechwerke haben dazu noch - mehr unaufgefordert als alles andere - zusammen mit den Stadtwerken Augsburg (? wenn meine Erinnerung mich nicht trügt) eine sogenannte Easy Living Card eingeführt. Kundenbindung stand da ganz groß im Vordergrund. Die Methoden oft Haarsträubend und teils mehr als nur Kritikwürdig.
Nun, ich kündigte Fristgerecht alles in 2006, also vor 2 Jahren. Die komische Karte schickte ich meines Wissens mit zurück. Im Regelfall sollte ich sämtliche Löschung aller Kundendaten und Aufhebung jeder Einzugsermächtigung veranlasst haben. Heute bekomme ich erstmalig eine Rechnung. Eine Frechheit, aus verschiedensten Gründen. Als da wäre zum ersten, das ich nach 2 Jahren noch solcherlei Unfug bezahlen soll, das ich die Leistung niemals in Anspruch nehmen konnte, das ich gekündigt hatte, das die Rechnung an eine alte Übergangsadresse ging, das man einfach so die alte Einzugsermächtigung nutzen will.
Pfui, ich gehe davon aus, das die LEW, aka RWE einfach noch ein Stück mehr Mafia geworden sind, oder einfache keine “Kohle” mehr haben. Arme Bande. Ich gehe davon aus das mit meinem Beschwerdeschreiben die Sache erledigt ist, aber in der Versenkung lasse ich das sicher nicht so einfach Verschwinden.
Mit Gruß an den Lechwerke Kundenservice (LEW Fax 0800 539 539 6)
Mar
25
2008
BooCompany.com meldet schon seit einer ganzen Weile Nachrichten aus Politik und Wirtschaft. Das Sie sich dabei nicht besonders beliebt gemacht haben sieht man jetzt. Eine Art freier Verbraucherschutz mit mal anders Interpretierten Unternehmensmeldungen, Insiderinfos und weiterem…
Die Website ist über den normalen DNS Eintrag, also über Boocompany.com nicht mehr erreichbar. Allerdings über deren IP 195.137.172.122. Die Meldung das Boocompany auch nicht mehr in den Google Indexes zu finden sei, kann man zwar nicht mehr bestätigen, das aber an dieser Geschichte etwas ganz arg faul ist - ein Schelm wer böses denkt. (auch als Boocompany-Attentat zu finden)
Jeder sei eingeladen mal bei Boocompany 195.137.172.122 vorbeizuschauen und mal zu sehen was so in Deutschland an Vetternwirtschaft und ähnlichem passiert. Das was manchmal im Spiegel zu lesen ist, oder ältere Geschichten in aufgearbeiteten Radiosendungen wie im Falle Flowtex oder der Bankgeschichte um Herstatt ist da immer nur auch die Spitze eines Eisberges.
Mar
10
2008
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Ihr Freier unabhängiger Mitarbeiter des Innenministerium.
Für Nähere Informationen und Rechtsgrundlage dieser Handlung erfahren Sie hier unter dem Stichwort Vorratsdatenspeicherung mehr.