Mar 29 2008

LEW – abgezockt oder Pleite ?

Energie Oligarchen - schön aufgeteilte Häppchensoso, mittlerweile sind 2 Jahre Wasser den Rhein heruntergeflossen da bekomme ich eine Rechnung der LEW. Der so sonderbar ökotollen Lechwerke. (Mittlerweile auch nur einer der Energie-Oligarchen, in diesem Falle der RWE)

Kleiner Hintergrund, vor Jahren wohnte ich einmal in Bayern, zwischen München und Augsburg. Dort bezog ich Strom von den Lechwerken, damals als Regionalen – nicht ganz so “bösen” Anbieter. Wieviel Natürlichkeit vom Lech dank der Lechwerke übrig ist, davon mag sich jeder selbst sein Urteil bilden.

Die Lechwerke haben dazu noch – mehr unaufgefordert als alles andere – zusammen mit den Stadtwerken Augsburg (? wenn meine Erinnerung mich nicht trügt) eine sogenannte Easy Living Card eingeführt. Kundenbindung stand da ganz groß im Vordergrund. Die Methoden oft Haarsträubend und teils mehr als nur Kritikwürdig.

LEW BEschwerde Rechnung Easy Living KarteNun, ich kündigte Fristgerecht alles in 2006, also vor 2 Jahren. Die komische Karte schickte ich meines Wissens mit zurück. Im Regelfall sollte ich sämtliche Löschung aller Kundendaten und Aufhebung jeder Einzugsermächtigung veranlasst haben. Heute bekomme ich erstmalig eine Rechnung. Eine Frechheit, aus verschiedensten Gründen. Als da wäre zum ersten, das ich nach 2 Jahren noch solcherlei Unfug bezahlen soll, das ich die Leistung niemals in Anspruch nehmen konnte, das ich gekündigt hatte, das die Rechnung an eine alte Übergangsadresse ging, das man einfach so die alte Einzugsermächtigung nutzen will.

Pfui, ich gehe davon aus, das die LEW, aka RWE einfach noch ein Stück mehr Mafia geworden sind, oder einfache keine “Kohle” mehr haben. Arme Bande. Ich gehe davon aus das mit meinem Beschwerdeschreiben die Sache erledigt ist, aber in der Versenkung lasse ich das sicher nicht so einfach Verschwinden.

Mit Gruß an den Lechwerke Kundenservice (LEW Fax 0800 539 539 6)

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Mar 29 2008

Studiengebühren : kleine Rundschau gefällig?

Studiengebühren in DeutschlandStudiengebühren beschäftigen die Menschen in Deutschland nicht erst seit dem Urteil des Verfassungsericht vom 26. Januar 2005. Allein schon dieses Urteil war eine Reaktion der Hamburger CDU Regierung auf den Beschluss der Bundesregierung von 2001 Studiengebühren zu verbieten.

Studiengebühren verbieten? Das was wir fordern – Gebührenfreies Studium, Bildung für Alle sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Geschichte ist bekannt. Das BVerfG urteilte “Studiengebühren bis 500 Euro pro Semster sind im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten zu vernachlässigen”. Acht Bundesländer führten Studien-, Verwaltungs-, oder sonstwie Gebühren ein.

Der Protest dagegen bleibt ungebrochen und vielfältig. Ein Alljährlicher Höhepunkt Großdemonstrationen zum Jahrestag des BVerfG Urteils mit immer stärker werdender Gegenwehr. Es kommt einen vor als drehte sich das Rad der Zeit, 40 Jahre – Zurück in die Vergangenheit. Studenten werden zu kriminellen oder Linker Avantgarde verklärt.

In Hessen wurden Studierende die Erfolgreich zwischen Polizei und Demonstranten einer Bundestraßenblockade vermittelt haben zu mehrmonatigen Haftstrafen und gemnütziger Arbeit – welch Ironie – 200 Stunden bei der Autobahnmeisterei verurteilt. “Ein Skandal”, das sehen nicht nur Landtagsabgeordnete und Sprecher verschiedenster Verbände wie der GEW so. Das Verfahren geht in die Revision und wird in diesen Tagen neu entschieden. “Alles andere als ein Freispruch kann nur als Abstrafung politischen Engagements bewertet werden”

Aktionen bei denen zum Boykott gegen die Gebühren aufgerufen wurde fanden auch im vergangen Semster quer durch die Republik statt. Zwar wurde vielerorts, wie in Freiburg das selbst gesetzte Quorum nur knapp verfehlt, die Lust am Boykott scheint dennoch nicht abzureißen. Boykotte erfreuen sich zunehmenden Interesses und Vertrauens. In Heidelberg wird zum dritten Mal in Folge Boykottiert.

An der Heißumkämpften Uni Münster fand im März ein erster Gedenktag statt. 1800 Kerzen, jede steht für ein abgebrochenes Studium wurden entzündet. Der Senat in Münster wurde Monatelang an der Einführung von Studiengebühren durch Besetzung, Blockade und ähnliches an der Einführung der Studiengebühren gehindert.

Nach der Landtagswahl in Hamburg dürfte gelten: “Studiengebühren sind abgewählt.Es gibt keine mögliche Regierungsbildung in der Studiengebühren eine Mehrheit hätten.” Ähnliches gilt auch im umkämpften Hessen wo Studiengebühren entweder noch als Notbremse der neuen Regierung abgeschafft werden, oder sie Höchstrichterlich scheitern werden. Hessens Verfassung verbietet wörtlich Gebühren an jedweder Hochschule.

Die 2007 groß umworbene Popularklage in Bayern, von über 1300 Menschen eingereicht schlummert seit einem Jahr beim bayrischen Verfassungsgerichtshof. Es scheint als wollte man die im September kommenden Landtagswahlen schonen. In Augsburg ist es das Aktionsbündnis Contra das nicht müde wird, Demonstrationen, Flyer, Senatsbesuche und dergleichen zu organisieren. Das ein oder andere Treffen mit dem Wissenschaftsminister oder Nachfragen zur Popularklage gehört auch dazu.

Wo an anderen Universitäten der Asta weitgehend in Proteste gegen Studiengebühren eingebunden ist und diese organisiert, unterstützt oder forciert ist der Augsburger Asta eher ein stiller Kritiker. Studentengruppen überall organisieren Demonstrationen, Blockaden, Treffen mit Poltitikern, probieren sich in einer vielzahl Protestformen und gehen auch entsprechende Juristische Schritte.

In Augsburg haben wir zugelassen das eine Abenkung auf 300 Euro gescheitert ist, das sollten wir uns nicht gefallen lassen.

Alles nur kleine Hot Spots aus dem Bundesgebiet, wer sich selber auf die Suche nach Informationen begibt findet schnell mehr – Informationen zur aktuellen Lage und Aktionen findet ihr beispielsweise beim bundesweiten Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (http://abs-bund.de), bei Übergebühr (http://www.uebergebuehr.de) oder bei dem Contra – für freie Bildung Blog (http://uni-a.blogspot.com).

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Mar 25 2008

Das Boocompany-Attentat oder wie stehts um den deutschen Verbraucherschutz

BooCompany.com meldet schon seit einer ganzen Weile Nachrichten aus Politik und Wirtschaft. Das Sie sich dabei nicht besonders beliebt gemacht haben sieht man jetzt. Eine Art freier Verbraucherschutz mit mal anders Interpretierten Unternehmensmeldungen, Insiderinfos und weiterem…
Die Website ist über den normalen DNS Eintrag, also über Boocompany.com nicht mehr erreichbar. Allerdings über deren IP 195.137.172.122. Die Meldung das Boocompany auch nicht mehr in den Google Indexes zu finden sei, kann man zwar nicht mehr bestätigen, das aber an dieser Geschichte etwas ganz arg faul ist – ein Schelm wer böses denkt. (auch als Boocompany-Attentat zu finden)

Jeder sei eingeladen mal bei Boocompany 195.137.172.122 vorbeizuschauen und mal zu sehen was so in Deutschland an Vetternwirtschaft und ähnlichem passiert. Das was manchmal im Spiegel zu lesen ist, oder ältere Geschichten in aufgearbeiteten Radiosendungen wie im Falle Flowtex oder der Bankgeschichte um Herstatt ist da immer nur auch die Spitze eines Eisberges.

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Mar 24 2008

passende Antwort: Bayrischer Verfassungsgerichtshof und die Popularklage gegen Studiengebühren

Die Ideen der zu schreibenden Beiträge hier häufen sich die Tage. Es passiert viel und so manches ist der Erwähnung wert …

Antwort an das Bayr. Verfassungsgericht zur Popularklage gegen StudiengebührenIch habe mich hingesetzt und eine kleine vorzügliche Hochachtungsvolle Antwort geschrieben zum Thema verschleppter Popularklage in Bayern … Meine größte Befürchtung ist das man das Thema über die jetige Legislaturperiode retten will ..  bzw. zumindest soweit zögert das man daraus Parteipolitischen Gewinn schlagen kann.

Wie auch immer, fight back

Guten Tag
vielen Dank für ihre „vorzüglich Hochachtungsvollen“ Worten,
Ich Denke ich muss noch einmal ein wenig weiter gehen, nachdem diese Beschwerde vor bald
einem Jahr eingereicht wurde.
Von dem Ergebnis dieses Verfahrens hängt die Verfassungskonformität der
Studiengebührenerhebung in Bayern ab. Es sind folglich mehrere 10.000 Studenten davon
betroffen, welche die im Wesentlichen unsozialen Gebühren zu zahlen haben. Erste Indizien das
Menschen Bildungsferner Schichten nun vermehrt kein Studium aufnehmen sind auch schon
vorhanden. Indizien für einen Rückgang der Studierenden (Jahrgangs bereinigt) ist auch schon
festzustellen.
Ich bitte Sie daher mir unverbindlich einen Groben Zeitraum zu nennen.
Vielen Dank, mit frühlingshaften Grüßen

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Mar 13 2008

Nachlese Demo gegen Studiengebühren für freie Bildung vom 26.01. in Frankfurt

Der Ein oder Andere wird sich daran erinnern, oder war womöglich selber vor Ort. Zu dieser bundesweiten Demo gegen Studiengebühren anlässliches des Verfassungsgerichtsurtiels von vor 3 Jahren, welches Studiengebühren trotz anderslautendem Bundesgesetz überhaupt erst ermöglichte.

Zu dieser Demo sei auch auf das sehr umfassende Medienecho hingewiesen – hier zusammengefasst.
Mehr Infos zu Demonstrationen und Aktionen gegen Studiengebühren auch in älteren Beiträgen hier, oder woanders … An vielen Universitäten sind Gruppen gegen Studiengebühren aktiv – In Augsburg zum Beispiel Montags 19.00 Uhr während den Contra Treffen gegenüber der alten Cafete der Universität.

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Mar 10 2008

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Ihr Freier unabhängiger Mitarbeiter des Innenministerium.

Für Nähere Informationen und Rechtsgrundlage dieser Handlung erfahren Sie hier unter dem Stichwort Vorratsdatenspeicherung mehr.

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